Initiativen


Berlin Postkolonial e.V.

http://www.berlin-postkolonial.de/cms/

Im Sinne eines kontinuierlichen Engagements für eine antirassistische und kolonialismuskritische Kultur der Erinnerung in Berlin-Brandenburg hat sich im Juli 2007 der Verein Berlin Postkolonial gegründet. Seine Mitglieder bemühen sich um die kritische Aufarbeitung der regionalen Kolonialgeschichte in ihrer globalen Dimension. Sie wollen die postkolonialen und rassistischen Denk- und Gesellschaftsstrukturen der Gegenwart offenlegen. Dabei sucht Berlin Postkolonial die Zusammenarbeit mit gleich gesinnten Initiativen vor Ort sowie die Vernetzung mit weiteren Gruppen, die sich für eine Dekolonisierung der Bundesrepublik engagieren.
Die Gründung von Berlin Postkolonial e.V. geht auf Menschen verschiedener Organisationen, auf Menschen aus Deutschland und aus den ehemaligen deutschen Kolonien zurück. Gerade wegen ihrer unterschiedlichen Interessen, Perspektiven und Kompetenzen wollen sie das Thema gemeinsam bearbeiten und in die Öffentlichkeit tragen.
Der Verein bietet Fortbildungsrundgänge durch das postkoloniale BeBePo_Logo_rotbrrlin an, beteiligt sich an dekolonialen Kampagnen und betreut die Wanderausstellung „freedom roads! koloniale straßennamen | postkoloniale erinnerungskultur“


AfricAvenir International e.V.

http://www.africavenir.org/de/ueber-uns/ueber-berlin.html

AfricAvenir steht für ein selbstbewusstes, friedliches und prosperierendes Afrika in einer gerechten Weltordnung. Der Verein setzt sich ein für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen, frei von kolonialem oder rassistischem Denken, Handeln und daraus folgenden Herrschaftsstrukturen. AfricAvenir unterstützt die panafrikanischen Werte der Afrikanischen Renaissance und arbeitet für ein Europa, welches seine Verantwortung in Geschichte und Gegenwart bewusst anerkennt und aktiv aufarbeitet. Dabei benennt der Verein Unrecht und setzt sich für Versöhnung ein.
AfricAvenir International e.V. schafft Räume für die Wissensproduktion und -vermittlung aus afrikanischen und migrantisch-diasporischen Perspektiven. Bewusstseinsschaffung und Perspektivwechsel im Sinne des kritischen Weißseins bilden die Grundlage seiner Arbeit. AfricAfA_logo300dpi20cm_02Avenir macht interdisziplinäre Angebote in den Bereichen der kulturellen und politischen Bildung.


glokal e.V.

http://www.glokal.org/

glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist. Ein elementarer Bestandteil der Seminare und Bildungsveranstaltungen sind Nord-Süd-Beziehungen, die bis heute vor allem von ihrer kolonialen Geschichte und den darauf basierenden asymmetrischen und rassistischen Machtbeziehungen geprägt sind. Ausgangspunkt der Arbeit von glokal e.V. ist somit eine postkoloniale und machtkritische Perspektive auf globale, innergesellschaftliche und zwischenmenschliche Verhältnisse. Der Verein geht davon aus, dass globale und lokale Ungleichheit nur dann geändert werden kann, wenn dominantes und als selbstverständlich gehandeltes Wissen und Handeln selbstkritisch hinterfragt und globale Strukturen grundlegend transformiert werden. Dazu gehört es auch kapitalistischen Ausbeutungsverhältnissen nicht nur „fairen Handel“ entgegenzusetzen, sondern die gewalttätige ökonomische, soziale und politische Formung von Menschen und Gesellschaft zu hinterfragen.
Es geht darum, zur Kritik der eigenen Position in Deutschland und im globalen Kontext anzuregen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Zu letzterem zählt für glokal e.V. u. a., Menschen zu politischem Engagement zu motivieren und konkret in der eigenen Arbeit Strukturen umzugestalten.

Ihr wollt noch mehr erfahren und lesen?
Ein Projekt von glokal e.V. ist das Materialienportal „mangoes & bullets“
http://www.mangoes-and-bullets.org/
mangoes & bullets ist für alle gedacht, die sich mit Rassismusglokal-logo_website und anderen Herrschaftsverhältnissen beschäftigen wollen und dabei Inspiration für Widerstand und Alternativen suchen. Ihr findet dort unter anderem Filme, Lieder und Gedichte, aber auch Informationen über Kampagnen und politischen Aktivismus. Diese Materialien stellen Unrechtsverhältnisse aus verschiedenen Perspektiven und auf unterschiedliche Weisen infrage.


AK UniWatch

http://www.akuniwatch.wordpress.com

UniWatch ist ein studentischer Arbeitskreis, der sich gegen Rassismus an deutschen Universitäten engagiert. Mit seinem Blog will der Arbeitskreis der Unsichtbarkeit dieses Themas entgegenwirken und bildet gleichzeitig eine Plattform zur Vernetzung von Betroffenen und anderen Personen, die rassistische Strukturen und Lehrinhalte im akademischen Raum nicht schweigend hinnehmen wollen.

 

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