Deutschland und Herero verhandeln über Entschädigung der Herero

„Vor über 100 Jahren fielen mehr als 65.000 Herero dem Massaker der Truppen des Deutschen Kaiserreichs im damaligen Deutsch-Südwestafrika zum Opfer. Eine offizielle Entschuldigung oder Entschädigungszahlungen an die Herero lehnt man von deutscher Seite bisher ab. Stattdessen verweist man auf die großzügige Entwicklungshilfe. Nun soll über mögliche Entschädigungen neu verhandelt werden.“

 

Quelle: Deutschlandfunk

Anmerkung: Die Bundesrepublik Deutschland erkennt den Genozid an den Herero seit Juli 2015 an, über etwaige Reparationszahlungen wird weiterhin verhandelt.

Weiterlesen:

Das zivilgesellschaftliche Bündnis “Völkermord verjährt nicht!” setzt sich für die offizielle Anerkennung des Genozids in der ehemaligen Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ durch die Bundesrepublik Deutschland und für eine regierungsseitige Bitte um Entschuldigung ein.

Auf ihrer Homepage werden immer wieder die aktuellsten Entwicklungen zum Thema veröffentlicht, darüber hinaus werden hier Presseartikel sowie Radio- und Fernsehbeiträge gesammelt und zur Verfügung gestellt. Schließlich findet ihr auf der Homepage auch Links zu Online-Quellen, -Archiven und -Dokumenten.

Die Botschaft der Republik Namibia in der Bundesrepublik Deutschland hat auf ihrer Homepage ebenfalls eine reichhaltige Reden- und Artikelsammlung veröffentlicht, die sich auf die Rückführung der Gebeine 2011 beziehen. Hier finden sich u.a. auch Statements vom damaligen Paramount Chief der Herero Hon. Dr. Kuaima Riruako.

 

 

 

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